First West News

Welche Auswirkungen hat die Industriestrategie 2035 auf zukünftige Förderungen?

  • Künftige Ausrichtung?

Künftig sollen vor allem die Aufgaben der FFG und aws weiter geschärft werden: Förderprogramme, Finanzierungsinstrumente & Beratungsleistungen sollen dadurch rascher & gezielter zu Forschung, Investitionen, Produktion, Wachstum und qualifizierter Beschäftigung beitragen.

  • Was wird priorisiert?

Bei Förderungen werden Schlüsseltechnologien priorisiert, Wertschöpfung absichert sowie Schlüsseltechnologien in Anwendung, Investitionen und Wachstum übergeführt.

  • Budget & Zeitrahmen?

Die budgetäre Schwerpunktsetzung erfolgt entlang der neun Schlüsseltechnologien.

Für 2027–2029 sind dafür vom BMWET (Minister Hattmannsdorfer) für aws, FFG & CDG (Christian Doppler Gesellschaft) rund 449 Mio. Euro für Schlüsseltechnologien vorgesehen (das sind rund 74% der operativen Mittel).

Bis spätestens Mitte 2027 sollen die Budgets und Umsetzungskapazitäten verbindlich in den Finanzierungsvereinbarungen und Arbeitsprogrammen festgelegt werden.

  • F&E-Projekte außerhalb der Schlüsseltechnologien?

Themenoffene Programme (z.B. Basisprogramm) und niederschwellige Einstiegsinstrumente bleiben ein wesentlicher Bestandteil des Fördersystems. Sie sichern den Zugang für KMU, First-Time Innovators und neue technologische Entwicklungen, die von den neun Schlüsseltechnologien und Stärkefeldern der Industriestrategie noch nicht oder nur teilweise erfasst werden.

  • Was bedeutet dies konkret für Unternehmen?

Förderungen werden künftig stärker auf Forschung, Produktion, Know-How, qualifizierte Beschäftigung und resiliente Lieferketten in Österreich und Europa ausgerichtet. Gefördert werden insbesondere Vorhaben mit einem klaren strategischen Beitrag zum Wirtschaftsstandort und zur technologischen Souveränität.

Bei größeren Investitionszuschüssen sichern verbindliche Standortzusagen Investitionen, Arbeitsplätze und Produktionskapazitäten ab, wobei bei Nichterfüllung Fördermittel zurückgefordert werden können.

Forschungs- und Innovationsvorhaben sollen gezielt und rasch bei Marktüberleitung, Finanzierung, Skalierung und Ansiedlung unterstützt werden. CDG, FFG und aws koordinieren sich bei Science-to-Business-Projekten, Spin-offs und weiterführenden F&E-Vorhaben. Nach erfolgreichen Forschungsvorhaben koordinieren FFG und aws die weitere Unterstützung von:

  • Demonstrationsanlagen,
  • Investitionen,
  • Anschlussfinaznierungen sowie
  • Skalierung
  • Wie sieht es mit der Umsetzung aus?

Bestehende Programme, Budgets und Steuerungsinstrumente werden entsprechend den strategischen Prioritäten weiterentwickelt und in den kommenden beiden Jahren in drei Phasen (Aufsetzen, Erprobung & Skalierung) – mit einer dauerhaften Verankerung bis 2030 – implementiert.

Künftig werden alle entsprechenden Programme und Handlungsempfehlungen einer laufenden Evaluierung unterzogen.

  • Fazit:

Wie lassen sich die geplanten F&E-Vorhaben Ihres Unternehmens strategisch mit den richtigen Förderprogrammen verbinden?

Gemeinsam strukturieren wir die geplanten Vorhaben Ihres Unternehmens, entwickeln daraus eine individuelle F&E-Roadmap und leiten eine passgenaue Förderstrategie ab.

Wir halten Sie auf jeden Fall über die künftigen Entwicklungen auf dem Laufenden und freuen uns wie immer auf eine Kontaktaufnahme, um geplante Projektvorhaben unverbindlich zu besprechen:

Mitja Martin Miksche, Tel. +43 676 735 01 00, mitja.miksche@firstwest.at

Praktische Tipps zu Förderungen erhalten:

Jetzt zum Newsletter anmelden.