Was die Klima- und Wetterextreme in den vergangenen 40 Jahren Europa gekostet haben & was dagegen in Zukunft unternommen werden kann:

Ein aktueller Bericht der Europäischen Umweltagentur zeigt auf, welchen klimatischen Herausforderungen wir uns in absehbarer Zukunft stellen müssen und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die heftigen zu erwartenden wirtschaftlichen Schäden zumindest ein wenig abzufedern.

Extreme Wetterereignisse wie Stürme, Überflutungen, Hitzewellen und Trockenheit verursachten allein in Europa in den Jahren 1980 – 2020 einen Schaden von über 500 Mrd. EUR und forderten zwischen 80.000 – 145.000 Menschenleben. Weniger als ein Drittel dieser Schäden waren versichert, wie aus einem aktuellen Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) hervorgeht (vollständiger Bericht).

Dem Bericht zufolge muss sich die Bevölkerung in Europa auf mehr Tage mit extremer Hitze und auf extreme Niederschlagsereignisse einstellen. Daher ist es auch notwendig, die Anpassung an den Klimawandel zu verstärken und Wissen und Technologien dementsprechend zu adaptieren, um die Anfälligkeit gegenüber Klimaänderungen zu verringern.

Wirtschaftliche Verluste infolge häufigerer Klimaextreme nehmen zu

Besonders Wasserknappheit wirkt sich – gerade in Mitteleuropa – auf verschiedene Wirtschaftstätigkeiten wie Landwirtschaft, Tourismus und Binnenschifffahrt sowie auf die Kühlung von Kraftwerken aus. EU-weit erreichen die wirtschaftlichen Verluste im Zuge des Klimawandels im Schnitt bereits 12 Mrd. Euro pro Jahr (Quelle).

Die europäische Antwort

Der Grüne Deal, die Wachstumsstrategie der EU für eine nachhaltige Zukunft, beruht
auf der Erkenntnis, dass der grüne Wandel eine Chance ist, während Untätigkeit enorme Kosten nach sich ziehen würde. Dabei zeigt sich die Führungsrolle der EU, die sich zur Klimaneutralität verpflichtet hat, um das Schlimmste zu verhindern und eine bessere Vorsorge trifft, indem sie ehrgeizigere Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel plant.

Gerade hier eröffnet sich vielen heimischen Unternehmen die Chance, mit ihren Innovationen neben der Erschließung zusätzlicher Märkte und umweltrelevanten Investitionen auch bei der Bekämpfung des Klimawandels dabei zu sein. Zur Unterstützung diverser Investitionsvorhaben kann auf lukrative Fördermöglichkeiten sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene zurückzugreifen werden, wobei unser Team für Fragen, Anregungen oder Anmerkungen selbstverständlich erreichbar ist:

Harald Dallinger, Tel. +43 660 66 69 592, harald.dallinger@firstwest.at
Mitja Martin Miksche, Tel. +43 676 73 50 100, mitja.miksche@firstwest.at