3-Prozent-Hürde für alle Unternehmen mit mehr als TEUR 700 Jahresumsatz.

Gefördert werden:

1. Unternehmen, deren jährliche Energiekosten sich auf mindestens 3% des Produktionswertes bzw. Umsatzes belaufen, können einen Zuschuss beantragen.

2. Der Grenzwert (3%) bezieht sich auf den letztgültigen Jahresabschluss von 2021 oder auf den Förderzeitraum Februar bis September 2022 (sofern dies vom Steuerberater/Wirtschaftsprüfer bestätigt wird)

3. Die Entscheidung, welcher Zeitraum als Referenzzeitraum herangezogen wird, obliegt den Unternehmen.

4. Unternehmen mit weniger als TEUR 700 Jahresumsatz sind von dieser Hürde ausgenommen – hier wird ein entsprechendes Pauschalmodell zur Anwendung kommen, welches sich aktuell noch in Ausarbeitung befindet.

Förderung von 30% der Mehrkosten

Nachfolgend finden Sie einen Überblick zu den einzelnen Förderstufen:

Förderung von 30% der Mehrkosten

Eine Auszahlung erfolgt erst, wenn sich ein Zuschuss von mindestens EUR 2.000 ergibt (=Zuschussuntergrenze). Ausgenommen davon sind Kleinst- und Kleinunternehmen (Jahresumsatz unter TEUR 700), bei denen eine Pauschallösung angewendet wird.

Bei Inanspruchnahme der Förderung wird es folgende Auflagen geben:

  • (Teil-)Verzicht auf Managerboni für das Jahr 2022
  • Allgemeine Energiesparmaßnahmen bzw. Vorliegen eines Energiesparkonzepts
  • Alle Förderungen werden transparent gemacht: Ab einer Zuschusshöhe von 10.000 EUR wird die Förderung offengelegt.

Weitere Einzelheiten zum Ablauf:

1. Registrierung:

  • Eingabe von Basisstammdaten im aws Fördermanager
  • Registrierung ist von Ende Oktober bis Mitte November möglich
  • Nach Registrierung erfolgt der Erhalt der Absendebestätigung samt weiterführenden Informationen über den Zeitraum für die formale Antragseinreichung

2. Antragsstellung:

  • Nur ein Antrag pro Unternehmen
  • Antrag muss alle förderbaren Energieformen umfassen
  • Eine formale Eintragseinreichung ist ab Mitte November möglich

3. Auszahlung:

  • Erfolgt auf Basis der bei Antragstellung vorgelegten Unterlagen
  • Bei Detailstichproben im Zuge einer umfassenden Prüfung der Unternehmensangaben werden umfassendere Unterlagen/Belege angefordert

4. Ausgenommen sind:

  • Unternehmen, die als staatliche Einheit gelten
  • Energieproduzierende oder mineralölverarbeitende Unternehmen
  • Unternehmen aus dem Bereich Banken- und Finanzierungswesen

Sobald die detaillierten Förderrichtlinien veröffentlicht werden, melden wir uns umgehend bei Ihnen. Bei Fragen und für weitere Einzelheiten steht Ihnen unser Team selbstverständlich unverbindlich zur Verfügung:

Jerzy F. Kucharko, Tel. +43 699 170 62 820, jerzy.kucharko@firstwest.at
Mitja Martin Miksche, Tel. +43 676 73 50 100, mitja.miksche@firstwest.at